Meraner Land: Riffian und Kuens
Riffian und Kuens
Riffian liegt am Eingang zum Passeiertal auf 500 m über dem Meeresspiegel. Das Dorf an den sonnigen Hängen dieser Gegend hat viel an Geschichte zu bieten. Eingebettet in duftende Obst- und Weingüter in einer beneidenswerten Panoramalage stellt Riffian mit seinen 1160 Einwohnern das ganze Jahr über ein beliebtes Urlaubsziel dar.
Die Angebote in den Bereichen Freizeit und Sport sind äußerst vielfältig und zahlreich. Sie reichen von Tennis bis Golf, von zahlreichen Wanderwegen und Ausflugszielen bis hin zum Fischen im Fluss Passer. Aber das ist noch nicht alles: Rafting, Paragliden, Radfahren und Reiten im nahe gelegenen Reitstall stehen auch zur Auswahl. Ein vielfältiges Angebot, das Tag für Tag Abwechslung in Ihren Urlaub in dieser bezaubernden Gegend bringt.
Riffian ist der beliebteste Wallfahrtsort im Burggrafenamt.
Lassen Sie sich einen Besuch in der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes mit Gnadenkapelle nicht entgehen. Die Kirche ist sehr bekannt. Sie wurde vom Architekten Franz Delai geplant und geht auf das Jahr 1671 zurück. Sehenswert sind der barocke Hochaltar, ein Meisterwerk von Bartlmen Grätl, die Pietá aus dem Jahre 1400 und der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert. Die Legende erzählt, dass ein Bauer einst von der Passer her ein Licht erblickte. Zusammen mit anderen begab er sich an den besagten Ort und dort sahen sie ein Bild der Muttergottes. Die Männer beschlossen dort eine Kapelle zu errichten und sie der Jungfrau Maria zu widmen. Die Arbeiten wurden von zahlreichen Unfällen überschattet, bis eine Schar Vögel einen anderen Standort andeutete. Die Kapelle wurde daraufhin ohne Zwischenfälle im Friedhof der Pfarrkirche errichtet und dort steht sie noch heute. Im Inneren der Kapelle sind beeindruckende gotische Fresken aus dem 16. Jahrhundert, aus der Hand des Meraner Künstlers Meister Wenzl, zu bewundern.
Auch die Kreuzwegstationen auf dem Weg zur Gedenkstätte mit zahlreichen Stationsbildern in patinierter Bronze von Guido Lezuo (1958) sind sehr beeindruckend.
Kuens liegt auf 595 m und ist die kleinste Gemeinde Südtirols. Das Dörfchen liegt am Eingang des Passeiertals, eingebettet in einer Berglandschaft von unvergleichbarer Schönheit.
Die Geschichte erzählt, dass Kuens von einem christlichen Missionar, dem Heilige Korbinian gegründet wurde, der von der mitreißenden Anziehungskraft und der Landschaft dieser Ortschaften so begeistert war, dass er für immer dort blieb.
Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Mauritius und dem Heiligen Korbinian gewidmet und hat wunderschöne Fresken und ein Meridian aus der Mitte des 16. Jh. zu bieten.
Kuens ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die angrenzenden Täler und die Berglandschaft im wunderschönen Naturpark der Texelgruppe. Eingebettet in eine unberührte Natur hinterlassen die bezaubernde Schönheit und die reine Luft dieser Gegend einen bleibenden Eindruck bei allen Besuchern.
Schlussendlich empfehlen wir eine Wanderung entlang dem Kuenser Waalweg aus vergangenen Zeiten. Bis heute hat er seine Anziehungskraft und seine wirtschaftliche Wichtigkeit beibehalten.