Das Dorf Algund breitet sich auf dem westlichen Ausläufer Merans aus, an den Hängen des Naturparks Texelgruppe. Dank der sonnigen Lage genießt Algund ein mildes und sehr angenehmes Klima, das auch für die umliegende Flora ideale Bedingungen bietet. Die typische mediterrane Flora und die zahlreichen Obstbaugebiete um Algund bieten ein wahrhaft abwechslungsreiches Panorama. Im Gegensatz zur typisch mediterranen Landschaft präsentieren sich die umliegenden Berggipfel – ein beeindruckendes Kontrastbild. Für Naturliebhaber und Wanderer ist Algund ein wahres Paradies. Die zahlreichen Bergseen, die rauschenden Bächlein und die mehr als 160 km Wanderwege in der Umgebung beeindrucken auch die anspruchsvollsten Besucher. Hier haben Sie die Wahl zwischen gemütlichen Spaziergängen entlang dem Waalweg (Link) und anspruchsvolleren Wanderungen im Gebiet der Texelgruppe.
Auch das sportliche Angebot lässt keine Wünsche offen: dank der hohen Anzahl an Flüssen wird Rafting und Kanufahren zum Kinderspiel. Aber auch Sportarten die weniger Mut erfordern, wie Golf, Tennis, Radfahren oder Reiten werden angeboten.
Auch in kultureller Hinsicht hat Algund viel zu bieten. Im Kloster Maria Steinach können Sie wunderschöne Fresken bewundern. Die gotische Marienkirche des Klosters wurde im 13. Jahrhundert von Gräfin Adelheid, Tochter des Grafen Albert von Tirol, erbaut. Wunderschön präsentiert sich auch die Pfarrkirche von Algund, die Anfang der 70iger Jahre erbaut wurde. Glaubt man den zahlreichen Stimmen, dann handelt es sich dabei um eine der schönsten kirchlichen Einrichtungen der Gegend, um einen eleganten Ausdruck zeitgenössischer Kunst. Hier können Sie in die Geschichte zurückreisen, besser gesagt in die Frühgeschichte, als in dieser Gegend vier „Menhire“ gefunden wurden. Dabei handelt es sich um Marmormonumente in der Größe eines Menschen, die vertikal im Boden fixiert wurden. Die Steine erfüllten zweifellos den Zweck eines Kults oder einer Verehrung.
Schlussendlich empfehlen wir einen Besuch in der berühmten Bierbrauerei Forst. Die Brauerei eröffnete ihre Tore bereits im Jahre 1957 auf Streben der zwei Meraner Herren J. Wallnofer und F. Tappeiner. Dank der vorteilhaften Lage der Ortschaft wurde die Brauerei in Forst, einer kleinen Fraktion von Algund, eröffnet und dort befindet sie sich noch heute.